Ho'oponopono nach Mary Kawena Pukui aus den 1950ern. Eine kurze Anleitung über das traditionelle original Hooponopono, die Familienkonferenz und das hawaiianische Vergebungsritual.

Das Ziel des Ho'oponopono

ist es Konflikte, Missverständnisse und Fehlverhalten innerhalb einer Gruppe zu bereinigen, gemeinsame Ziele zu erarbeiten und Synergien zu fördern.

  • Eine Mediation für Familien 
  • Eine Mediation für Teams und in Gruppen
  • Als Mediation für Firmen 
  • Heilung für alle Beziehungen

Das traditionelle Ho'oponopono nach Mary Kawena Pukui

Hooüonopono Amleitung original Familienkonferenz

Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen über das ursprüngliche, original Ho‘oponopono finden wir in den Büchern der hawaiianischen Wissenschaftlerin und Autorin Mary Kawena Pukui (1895–1986), die über die hawaiianische Kultur in den 1950er-Jahren schrieb.


Hier ein Beispiel Ho'oponopono

mit Jugendlichen in englischer Sprache in 2 Teilen (jeweils ca. 7 Min.) mit dem Fall eines Verdachts auf Diebstahl

Teil 1 und Teil 2 jeweils circa 7 Minuten Englisch


Ho'oponopono, das hawaiianische Vergebungsritual seit Jahrhunderten erfolgreich praktiziert

In Ihren Büchern über die reiche Tradition präsentiert Mary Kawena Pukui das Ho'oponopono dem Westen als Familientherapie., In vier klaren Abschnitten werden in einem Ho'oponopono Missverständnisse und Fehlverhalten im gemeinsamen Einvernehmen innerhalb der Familie (Ohana) bereinigt.

Diese Präsentation einer effektiven Mediation hätte zeitlich nicht besser passen können, denn die amerikanische Gesellschaft befand sich nach dem Zweiten Weltkrieg im Aufschwung und die durch Sigmund Freud (1856–1939) individualistisch und klientenzentriert geprägte Psychotherapie hieß die neue systemorientierte Familientherapie willkommen.

»Ho'oponopono ist die wohl effektivste Konflikt-Lösungs-Methode, die je in einer Kultur erfunden wurde.« Dr. Erika Haertig

Die 13 Schritte des traditionellen Ho'oponopono gliedern sich in 4 Abschnitte

Hier eine Zusammenfassung dieses Ho'oponopono

Im ursprünglichen Ho'oponopono kam die Familie jeden Abend zusammen, um noch vor Sonnenuntergang alles Ungeklärte, etwaige Missverständnisse, jeglichen Stress, Beziehungskonflikte, Meinungsverschiedenheiten, Neid und Befürchtungen zu bereinigen. So konnten sich keine negativen Emotionen halten oder Gefühle hochschaukeln.

Durch dieses geradezu präventive Ritual blieb das Familiensystem stabil, da die folgenden primären Bedürfnisse erfüllt wurden: Anerkennung, Wertschätzung, Integrität, Loyalität.

(1) Die Verbindung, die Zusammenkunft (Pule, die Gemeinsamkeiten):

Die Familie kommt zusammen, um ein Problem (Pilikia) zu lösen. Dies ist die innere Sammlung und Verbindung aller Anwesenden untereinander.. Man spricht über die gemeinsamen Ziele der Familie (Ohana) und segnet alle Beteiligten für das erfolgreiche Unternehmen.

(2) Das Anschauen des Problems (Mahiki, die Analyse):

Die Teilnehmer sprechen unter Anleitung eines Vermittlers, des Haku, detailliert über das Thema (Hala) und übernehmen persönlich Verantwortung (Kuleana). Um das gegenseitige Verständnis zu verbessern, werden dabei auch die Täter-Opfer-Rollen getauscht, d. h., die Konfliktpartner müssen in die Rolle des jeweils anderen schlüpfen und von dort aus sprechen und argumentieren.

(3) Die Wiedergutmachung und das wechselseitige Vergeben (Mihi):

Materielles, das man schuldet, wird zurückgegeben.
Man bittet um Verzeihung (die intellektuelle Ebene) und
um Vergebung (die Ebene des Herzens).
Man verzeiht sich selbst bedingungslos (Selbstvergebung).

(4) Durch das Gewähren von Vergebung wird man selbst frei:

Nachdem alle negativen Gefühle entlassen wurden, bekunden alle Beteiligten ihre Bereitschaft, ab sofort konstruktiv im Sinne der Gemeinschaft zu handeln.

Das traditionelle ursprüngliche Ho'oponopono mit Familienstellen verbinden

Schon die Namen, Familienstellen und Familienkonferenz, weisen auf die Gemeinsamkeit hin, einen Menschen mit seinen Herausforderungen nicht isoliert, sondern im Kontext seines Umfeldes zu sehen.

Auch die Stellvertreter- bzw. Repräsentaten-Prinzip des Familien / Systemstellens finden wir im traditionellen Hooponopono. Hier wurden beispielsweise Familienmitglieder, die nicht anwesend sein konnten z. B. durch Steine repräsentiert.


Ho'oponopono und Familienstellen. Hier eine Geschichte aus Hawaii


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Ulrich Duprée

Königin Lili’uokalani
(1838–1917)
»Betrachte nicht mit Missgunst die Sünden eines Menschen,
sondern vergebe und reinige.«